Seminarplan SS 2015

Terminplanung:

Vorbesprechung:  noch nicht festgelegt

Erstes Blockseminar: Vorläufig! 22. Mai 2014: 17:00-20:00 Uhr &  23. Mai 2014, 09:00-18:00 Uhr

Zweites Blockseminar: Vorläufig! 3. Juni 2015: 17:00-20:00 Uhr &  4. Juni 2015, 09:00-18:00 Uhr

Bitte beachten Sie die verpflichtenden Teilnahmebedingungen !

Auswahlliteratur in Vorbereitung

Seminarplan: 

Propagandakrieg in der Ukraine: Der Kreml lügt besser“ (Spiegel online) – „Die Bundesregierung macht griechische Innenpolitik“ (taz) – Öffentlichkeit und Außenpolitik, nicht erst in diesen Tagen steht dies in einem Spannungsverhältnis. Öffentlichkeit und Außenpolitik findet sich in „Public Diplomacy“ wieder. Er steht langläufig für ein Modell moderner Diplomatie, die auch „soft power“ anwendet und offen ist für wirtschaftliche und gesellschaftliche Einflussnahme.

Dem US-Amerikaner Edmund Gullion wird zugeschrieben, das erste Mal diesen Begriff verwendet zu haben:1965. Ohne Frage blieb Public Diplomacy einer US-amerikanischen Tradition verhaftet, doch befindet er sich in einem steten Wandel. Im deutschen Auswärtigen Amt wurde mit dem Begriff vor allem das „Deutschlandbild im Ausland“ verknüpft, für das es zeitweise ein eigenes Referat gab. Im aktuellen „Review-Prozess 2014 – Außenpolitik weiter denken“ wird er als Begriff aber selten verwendet.

Dennoch könnte mit „Public Diplomacy“ auch eine tägliche Praxis in Deutschland beschrieben werden. In Erweiterung des klassischen Diplomatiebegriffes geht es um die Interaktion mit der öffentlichen Meinung nicht nur im Mutterland sondern auch mit Interessengruppen über die Grenzen hinweg. Dabei wird die Kommunikation der eigenen Außenpolitik verstärkt und und ihre Außenwirkung beobachtet. All dies findet in einem interkulturellem Handlungsraum statt mit neuen medialen Instrumenten. Nicht nur klassische Korrespondenten beeinflussen die öffentlichen Meinungen, sondern über moderne Medien auch Interessengruppen und die Bürger selbst, und zunehmend auch staatliche Institutionen.

Mehr noch. In Zuge der Europäisierung nicht nur der Innenpolitik, sondern auch ihrer außenpolitischen Akteure muss sich die Diplomatie einer „europäischen Innenpolitik“ im Mehrebenensystem Europäische Union stellen.

Das Seminar soll der Zusammenhang zwischen Lobbyismus und Public Diplomacy untersucht werden. Wird Lobbyismus langläufig vor allem als Einflussnahme durch Wirtschaftsinteressen auf die Politik definiert, so bietet der Ansatz der Public Diplomacy auch Ähnlichkeiten des „Antichambrierens“ der Diplomatie.

Themen

Seminarplan (im Erscheinen)

Leave a Reply