von Räbke nach Veltheim (Ohe)

Nach dem unerwartet schönen Erlebnis im Mühlendorf Räbke machte ich mich auf in Richtung Königslutter am Elm. Auf dem Weg lag eine – oh Wunder – geöffnete – evangelische Kirche: St. Maria:

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In Königslutter fand ich zwei Highlights: die Stadtkirche und den Kaiserdom. Die Stadt macht einen sehr feinen Eindruck. Und natürlich machten die nun zum Standard aufgestiegenen Pilgerstempel zufrieden. Und der Kaiserdom ist ein Muss. Ich hatte Glück, mitten in die Vorbereitung einer Hochzeitsfeier zu geraten, mit einem formidablen Orgelkonzert:

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Kurz vor dem Elmwald ist die unvermutet erscheinende Abt-Fabricius-Quelle des Flüsschens Lutter. Alles sehr morbid-romantisch barock. Was folgt ist der langweilig ansteigender Buchenwald Elm. Aber vielleicht war die grüne Monotonie nur gut, bis es dann in das Wolfenbüttelsche ging. Erwähnenswert ist nach dem Wald das ehemalige Deutsch-Ordens-Rittergut Lucklum, bis es dann hinauf nach Veltheim an der Ohe ging.

Hier erwartete mich eine weitere unglaubliche Gastfreundschaft in der Pilgerherberge Veltheim. Die Geschichte der Herberge erzählten mit ausführlich beim Gastmahl Sepp (Pongratz) und Uschi (Ahlswede). Die von geflüchteten Schlesiern gegründete katholische Gemeinde Hl. Kreuz sollte eigentlich aufgelöst werden. Doch haben sich viele Ehrenamtler daran gemacht von Privatspendern, Stiftungen, den Kirchen und der Europäischen Kommission Geld einzuwerben, um eine Pilterhütte zu bauen, die erst seit kurzer Zeit voll funktionstüchtig ist und nebenbei irgendwie die alte Schlesier-Gemeinde gerettet hat. Ich durfte die Nacht fast im Luxus allein belegen, samt tollen informativen Überraschungsgästen: dem Bayern Sepp und der Schlesierin Uschi. Und da war es wieder dieses „Europa im Kleinen“, weltoffen und demokratisch vor Ort anpackend!

nächste Etappe von Veltheim (Ohe) nach Kloster Riddagshausen (Braunschweig)