von Kloster Marienrode nach Alfeld (Weserbergland)

Noch ein Besuch im Klosterladen und dann ging es gen Südosten. Es regnete es im Strömen. Noch lief ich auf der „Via Scandinavica“.

In Diekholzen erreichte ich die St. Jakobuskirche, die zwar offen war, aber keinen Pilgerstempel fand, trotz vieler Hinweise zum Jakobusweg. Ich hätte hinter Diekholzen noch länger der Via Scandinavica folgen können, aber irgendwie habe ich mir meinen eigenen Weg gebastelt und bog hinter dem Ort auf direkterem Wege nach Alfeld ab. Statt über Eberholzen zu laufen nahm ich einen direkteren Weg über Möllensen. Hinter dem Wald zwischen Diekholzen zwischen Möllensen und Sibbesse hat mich Xavier erwischt. Heftige Sturmböen zwangen mich dazu hinter Hecken auf dem Boden auszuharren, bis es dann weiter durch das Warnetal nach Alfeld ging.

Wirkten die ersten Ausläufer von Alfeld schon sehr industriell geprägt, so fällt bei Alfeld selbst zunächst die Papierfabrik mit ihrem enormen Schornstein auf. Aber auf den zweiten Blick ist Alfeld ein wunderschönes Fachwerkstädtchen. Passend riss nach dem enormen Sturm der Himmel auf und Alfeld glänzte.

Und mitten im Fachwerkkern von Alfeld sollte meine Übernachtungstätte liegen. Die bemerkenswert lebendige evangelische St. Nicolai-Gemeinde hat auf Vermittlung der katholischen Gemeinde mir einen Raum im Gemeindezentrum zur Verfügung gestellt. Alles war für mich unkompliziert und pilgerfreundlich.

Am nächsten Tag habe ich mir einen kleinen Umweg über einen Höhepunkt der Industriearchitektur, das Faguswerk.

nächste Etappe von Alfeld nach Kloster Amelungsborn