Schlagwort-Archive: Jakobsweg

von Grevenbrück über den Rhein nach Weilerswist

Chut choan, Westfalen! Ich bin nun im Rheinland! 938 km gen Westen habe ich von Berlin aus geschafft. Die Etappe reichte zwar nicht an die Überraschungen heran, die ich bisher von Höxter/Paderborn aus im Sauerland erlebt habe, aber dafür ging es in das heilige Köln. Mein Pilgerweg ins Rheinland hieß „Heidenstraße„, von Grevenbrück lief ich über Attendorn, Meinerzhagen, Marienheide,  Lindlar, Untereschbach, Bensberg. Ab Köln ging ich die ersten Meter auf der Via Coloniensis über Brühl nach Weilerswist und dann zurück mit dem Zug nach Berlin. Trotz vieler blaugelber Muschelschilder habe ich keinen Menschen auf aktiver Pilgerschaft ertappt. Es gab aber auch hier viele Heldinnen und Helden am Wege! Weiterlesen

Mitten ins Sauerland – mein Jakobsweg von Paderborn nach Elspe

Wanderlust in Westfalen! Den Jakobsweg in meiner Heimat lief ich bereits seit Höxter. Meine Etappe ins Sauerland begann in Paderborn und folgte einem erst 2017 beschilderten Weg Richtung Süden. Es ist ein mittelalterlicher Weg, der Heerweg/Römerweg genannt wird. Im sauerländischen Elspe stößt der Weg auf die Heidenstraße, die wiederum nach Köln führt. Auf meinem Weg habe ich eine wunderschöne Landschaft und wunderbare Menschen kennengelernt. Aber so richtig bekannt ist der Weg selbst für Einheimische nicht…  

Weiterlesen

Heimelige erste Schritte in Westfalen

Chessesmarianee! Ich laufe im gebirgichten Westfalen durch meine Heimatregion. Wetter und Menschen haben mich nicht im Stich gelassen.  Sonne, Regen, Freundlichkeit wechselten sich im Hochstift bis Paderborn ab. Während ich von Berlin bis zum Kloster Corvey noch viele Wege improvisieren musste, ist der Jakobsweg nun bis Santiago de Compostela ausgeschildert. 642 km von geschätzten 3,000 sind geschafft.

Weiterlesen

Meine nächsten Schritte Richtung Westfalen #finiseuropae

Wieder Wanderlust. Diesmal geht es an die Grenzen meiner Heimatregion Hochstift Paderborn und ganz nebenbei werde ich drei UNESCO-Weltkulturerbestätten erwandern:  Dom und St.-Michaelskirche in Hildesheim, die Fagus-Werke in Alfeld und Kloster Corvey. Ich wandere mit der Hilfe von Komoot und nutze auf meinem Weg Instragram und Twitter. Erstmals wandere ich durch eine einigermaßen katholische Region. Ich werde vor allem Hildesheim entdecken mit Dom und Michaelskirche. Abends dann Kloster Marienrode. 10 Benediktinerinnen sind meine Gastgeberinnen.

Weiterlesen

Mein Weg in Sachsen-Anhalt

OpenStreetMap

OpenStreetMap

Übernachtung im Kloster Jerichow.

Schneesturm…

 

Rückfahrt mit der Bahn nach Berlin.

 

Und hier war es auch Zeit, das erste Mal in meinem Leben das „Paderborner Pilger“ zu trinken:

 

Pilgern ausgerechnet von Berlin aus

Ich wusste es nicht. Mitten in Berlin gibt es markierte Wanderwege. Im August 2016 ging es auf dem Nord-Süd-Wanderweg in Berlin-Mitte los. Natürlich hat das alles nichts mit Pilgerwegen zu tun. Aber in Berlin begannen schon erstaunliche Einblicke auf eine unbekannte Welt, in Hinterhöfe, (un-)belebte Ecken und freie Natur. Der Senat hat sich viel Mühe gemacht, irgendwelche Schleichpfade zwischen Kleingärten und Gleisanlagen als Wanderwege auszuzeichnen. Aber gerade deshalb werden beim Pilgern in Berlin selbst Gewerbegebiete, Autobahnen und Gleisanlagen Berlins interessant. Es gibt ja sonst nichts zu sehen. Ein Highlight des ersten Tages: Berlins größte Photovoltaik-Anlage.

An dieser Stelle muss gesagt werden, woran ich mich bei meinem Projekt festhalte. Empfehlenswert ist Jakobswege in Europa. Einzelne Wege füge ich via komoot nach und nach in das Handy-Navi ein. Für Berlin heißt das, dass ich dem Vorschlag gefolgt bin, auf der „Via Imperii“ Richtung Stahnsdorf nach Süden zu wandern. Der Name ist natürlich mitten in Berlin mehr als übertrieben.

Weiterlesen