Ein politisch-psychologischer Gedankencocktail
Der Mensch in seiner Mannigfaltigkeit ist ebenso unergrĂŒndbar wie seine Umwelt. Die verwinkelten Gassen seiner Psyche finden ihr Spiegelbild in der Dynamik von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Doch was passiert, wenn der Mensch sein Spiegelbild nicht mehr erkennt? Wenn seine Umwelt sich verĂ€ndert und er den Wandel nicht begreifen kann? Die EuropĂ€isierung in all ihren Facetten stellt fĂŒr das Individuum in all seinen BedĂŒrfnissen einen tiefgreifenden Wandel dar. Der einfache BĂŒrger muss nun verstehen lernen. Er muss ein VerstĂ€ndnis entwickeln fĂŒr Konzepte, die nationalstaatliche Denk- und Handlungsmuster aufbrechen, die Demokratie neu gestalten und eine neue supranationale Ebene konstruieren. Doch wer entwickelt ein VerstĂ€ndnis fĂŒr den BĂŒrger?
Zweifelsohne spielt die Zivilgesellschaft eine groĂe Rolle auf dem Pfad zu mehr VerstĂ€ndnis fĂŒr den BĂŒrger, aber auch fĂŒr die EuropĂ€isierung. Ich gehe noch einen Schritt weiter und behaupte, dass die Zivilgesellschaft einen evidenten Beitrag zur Befriedigung der psychologischen GrundbedĂŒrfnisse leistet. Aus dieser These resultiert die Frage, wie dieser Beitrag zur Befriedigung der psychologischen GrundbedĂŒrfnisse in der RealitĂ€t aussieht. Um der Fragestellung gerecht zu werden, stelle ich im ersten Schritt die vier psychologischen GrundbedĂŒrfnisse vor. AnschlieĂend schlage ich die BrĂŒcke zwischen dem theoretischen Konstrukt der Psychologie und den manifesten Indikatoren der EuropĂ€isierung. Im Anschluss werden die gewonnenen Erkenntnisse resĂŒmiert und die Fragestellung beantwortet.
Stellen Sie sich vor. Sie sitzen in einer Kneipe und der Barkeeper stellt Ihnen einen Cocktail hin. Das Glas symbolisiert die Politik. Der Cocktail wiederrum symbolisiert die Wirtschaft. FĂŒr den Mann von Welt viel zu schwach und mit Leichtigkeit genieĂbar. FĂŒr den Ottonormalverbraucher ungenieĂbar und deutlich zu stark. Also was tun? VerstĂ€ndnis fĂŒr den BĂŒrger haben und den Cocktail neu mixen oder drauf bestehen, dass er getrunken wird?
Der Homo Sapiens in seiner unerschöpflichen DiversitĂ€t wird nun auf unterschiedlichste Weise reagieren. Der eine nippt ganz zĂ€rtlich am Cocktail. Der andere wird lautstark, beschwert sich ĂŒber die unzumutbare Substanz. Ein anderer bittet höflich um eine Alternative und hinterfragt die ganze Situation. Kurz und knapp, kein Mensch verhĂ€lt sich wie sein gegenĂŒber. Potentielle Ursachen fĂŒr unterschiedliches Verhalten finden wir in der Psychologie. So wird der Mensch im Alltag durch seine Erfahrungen, Denk- und Handlungsmuster, Emotionen und Gene gelenkt.
Die Wirtschaft profitiert schon lange von diesem Wissen und konzipiert ihre FĂŒhrungsstile nach Wirtschaftlichkeit. Die Devise lautet, je zufriedener der Mitarbeiter, desto gewinnbringender. Eine wissenschaftliche Grundlage bietet die Neuropsychologie. In erster Linie, die vier psychologischen GrundbedĂŒrfnisse in ihrer UniversalitĂ€t und InterdisziplinaritĂ€t. Diese Merkmale sind Garant fĂŒr eine hohe KonstruktvaliditĂ€t und erlauben eine Anwendung auf jedes gesellschaftliches PhĂ€nomen. Sie bilden die theoretische Grundlage meiner Untersuchung.
Bindung. Unmittelbar nach der Geburt baut der Mensch, mittels des Bindungshormons Oxytocin, eine enge Beziehung zu seinen ersten Bezugspersonen auf. Das BedĂŒrfnis nach Bindung ergibt sich aus dem Verlangen nach Schutz, NĂ€he und Vertrauen. Im Verlauf seines Lebens knĂŒpft der Mensch weitere soziale Bindungen. Die Basis fĂŒr ein stabiles Umfeld bildet ein intensiver sozialer Austausch. Je intensiver der positive soziale Austausch, desto gröĂer ist das Vertrauen in die Bezugspersonen. (Vgl. Peters 2013, S.73)
Selbstwert und Schutz. Der Mensch konstruiert wĂ€hrend seines Lebens ein Selbstbild. Dieses Bild entspringt subjektiver Selbstwahrnehmung und Erfahrungen. Sensibel reagiert der Mensch auf Situationen, die sein SelbstwertgefĂŒhl steigern oder schwĂ€chen. In diesem Sinne tragen nicht nur monetĂ€re Anreize zu einer Steigerung oder SchwĂ€chung des SelbstwertgefĂŒhls bei. Partizipation, Mitsprache, Gesetze und Programme können ebenfalls als Belohnung oder Sanktion perzipiert werden. Dieser Prozess wird ĂŒber das Stresshormon Cortisol gesteuert. Wird ein Mensch belohnt, wird das Hormon freigesetzt und eine Steigerung des Wohlbefindens tritt ein. (Ebd. S. 76)
Lust und Unlust. Dem einen schmeckt der Cocktail, dem anderen nicht. Dementsprechend verspĂŒrt der eine mehr Lust beim Verzehr des Cocktails, als der andere. Das GrundbedĂŒrfnis des Lustempfindens ist das subjektivste BedĂŒrfnis. Anhand zahlreicher persönlicher Erfahrungen bewertet das Individuum unbewusst bestimmte Situationen. Die VerknĂŒpfung von Emotion und Körper ist in diesem Fall besonders offenkundig. Sorgt fĂŒr Individuum Anton ein Bibliotheksbesuch fĂŒr einen wahrhaften Dopamin-Rausch, empfindet Individuum Berta dahingegen beklemmende Unlust. (Ebd. S.77)
Orientierung und Kontrolle. Das GrundbedĂŒrfnis der Orientierung und Kontrolle fĂ€chert sich auf in drei Bereiche. Der Mensch möchte seine Umwelt erklĂ€ren. Aus der ErklĂ€rung heraus entsteht VerstĂ€ndnis. Betrachten wir die Wissenschaft finden wir dieses BedĂŒrfnis wieder. Anhand von Experimenten, Beobachtungen und Erfahrungen klassifizieren wir unsere Umwelt und gewinnen Erkenntnisse. Neben dem BedĂŒrfnis nach VerstĂ€ndnis und ErklĂ€rung spielt eine dritte Komponente eine wesentliche Rolle. Der Drang nach Beeinflussung und Autonomie. Der Mensch ist ein freiheitsliebendes Geschöpf und möchte seine Umwelt mitgestalten und bestimmen. Wird eine Person in dieser Kompetenz eingeschrĂ€nkt, resultiert PassivitĂ€t und Widerstand. (Ebd. S.74)
Inwiefern hĂ€ngen nun die psychologischen GrundbedĂŒrfnisse mit der EuropĂ€isierung und der europĂ€ischen Integration zusammen? Wo ist die Verbindung zur Zivilgesellschaft? Die Topmanager der Wirtschaft sind sich einig. Die psychologischen GrundbedĂŒrfnisse mĂŒssen berĂŒcksichtigt werden. Anderenfalls entsteht PassivitĂ€t, die Mitarbeiter sind unmotiviert und im schlimmsten Fall verfallen sie in tiefe Depressionen und anderen Multisystemerkrankungen. Der TK-Depressionsatlas 2015 verzeichnet eine beĂ€ngstigende Zunahme von Depressionen und den daran gekoppelten Antidepressiva-Konsum (Depressionsatlas 2015). Diverse psychologische Studien untersuchen die Langzeitfolgen von unserem Alltag auf Lebensdauer, Krankheitsbilder und Zufriedenheit. Die gewonnenen Erkenntnisse sind fĂŒr die Wirtschaft und die Politik von Nutzen. Gewiss der Umweltfaktor Politik bildet, gemessen an Zeit- und Energieaufwand, fĂŒr einen GroĂteil unserer Gesellschaft einen kleineren Anteil ab. Dennoch beeinflusst die Politik im Wechselspiel mit Wirtschaft und Gesellschaft unseren Alltag.
In einer zunehmend komplexer werdenden Welt sollten wir der Tatsache ins Auge blicken, dass zahlreiche UmwelteinflĂŒsse unsere Psyche beeinflussen. So existieren zahlreiche Korrelationen zwischen der Gesellschaft und den Regierungs- Wirtschafts- und Sozialsystemen. Genau wie in der Wirtschaft strebt das Individuum in der politisch-gesellschaftlichen SphĂ€re nach der Befriedigung seiner GrundbedĂŒrfnisse. Wird das Individuum enttĂ€uscht, entsteht Widerstand und PassivitĂ€t. Jean-Claude Juncker beschreibt es in einem Interview als Entfernung, interpretierbar als Distanzierung, der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger von Europa und fĂŒgt noch hinzu, dass wer das nicht erkennt blind und taub sei (Arte 2015).
Das Problem ist klar. Das Projekt EuropĂ€ische Union leidet. Die Tatsache, dass bei der letzten Europawahl lediglich 43,09 Prozent europaweit zur Wahlurne spazierten, die zahlreichen europafeindlichen und populistischen Parteien einen starken Aufwind erleben, das Demokratiedefizit institutioneller und gesellschaftlicher Art so vor sich hindĂŒmpelt und Europa sich in der Ukraine-Russland-Krise gespalten prĂ€sentiert, unterstreicht diese plakative, bewusst provokative Annahme.
Also benötigt unsere Psyche einen Lichtblick oder vielmehr ein Lichtstrahler. Wie wĂ€re es mit einer europĂ€ischen Zivilgesellschaft, gestĂ€rkt durch den Artikel 11 EUV? Erstmalig wird den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern und der Zivilgesellschaft die Möglichkeit zugesichert, ihre Ansichten in allen Bereichen des Handelns der EU öffentlich bekanntzugeben und auszutauschen. DarĂŒber hinaus legt der Artikel GĂŒtekriterien fĂŒr einen offenen, transparenten und regelmĂ€Ăigen Dialog fest. Der partizipatorische Charakter und die Chance sich ĂŒber diverse Mechanismen und Instrumente in den politischen Entscheidungsprozess einzuklinken, wurde somit primĂ€rrechtlich verankert.
Nun stellt sich die Frage, wer oder was ist die Zivilgesellschaft? Doch wie so oft, liegt die scientific community mit sich im Clinch. Zumindest besteht ein Minimalkonsens, dass die Zivilgesellschaft eine Pufferzone zwischen Wirtschaft und Politik darstellt. Zu ihr gehören VerbĂ€nde, Sportvereine, UniversitĂ€ten, Nichtregierungsorganisationen und viele mehr, die ein weites Spektrum von Arbeit, Wirtschaft, Gesellschaft, Bildung bis Kultur abdecken. FĂŒr uns steht nicht die exakte Definition im Vordergrund, sondern vielmehr die Funktionen einer Zivilgesellschaft.
Eine zentrale Funktion ist der Schutz des privaten und gesellschaftlichen Raums. Ebenso wichtig ist die Beobachtung und Kontrolle der staatlichen Macht und die Forderung nach Rechenschaft und Verantwortlichkeit gegenĂŒber dem Volk. AuĂerdem werden in der Zivilgesellschaft soziales Kapital und Interessen gebĂŒndelt und den Menschen Partizipations- und Einbringungsmöglichkeiten geboten. Sie sprengt gesellschaftliche cleavages auf und trĂ€gt zur Lösung gesellschaftlicher Spannungen, gesellschaftlicher Inklusion, Vertrauen, Toleranz, Kooperation und Demokratisierung bei. (Vgl. Keane/Merkel S.449f)
An dieser Stelle lohnt sich eine Rekapitulation der psychologischen GrundbedĂŒrfnisse. Denn wer diesen Zusammenhang nicht erkennt, wandelt blind und taub durch unsere Umwelt. Das GrundbedĂŒrfnis Bindung finden wir in der Partizipation, gesellschaftlichen Inklusion und BĂŒndelung von sozialem Kapital. Das GrundbedĂŒrfnis nach Orientierung und Kontrolle in der Rechenschaftspflicht und Verantwortlichkeit gegenĂŒber dem Volk, das GrundbedĂŒrfnis seinen Selbstwert zu steigern in den Einbringungs- und Durchsetzungsmöglichkeiten seiner Interessen. Ohne Zweifel besteht eine Korrelation zwischen den psychologischen GrundbedĂŒrfnissen und der Zivilgesellschaft.
Nichtsdestoweniger, das Problem der Distanzierung bleibt. Viele BĂŒrgerinnen und BĂŒrger verstehen die EuropĂ€ische Union nicht. Allerdings sind ein fundiertes VerstĂ€ndnis und das GefĂŒhl autonom zu sein, von horrender Bedeutung fĂŒr eine AnnĂ€herung und Akzeptanz. Die aufgezeigte Korrelation, zwischen Zivilgesellschaft und Politik, spielt hier eine tragende Rolle. Folgende Illustrationen verdeutlichen das Potential der Zivilgesellschaft die Kneipe der EuropĂ€ischen Union fĂŒr Kenner und fĂŒr BĂŒrgerinnen und BĂŒrger zu öffnen und attraktiv zu machen.
Im Zuge der Datenerhebung fĂŒr den Eurobarometer 2014 wurden in sechs LĂ€ndern Interviews durchgefĂŒhrt. FĂŒr einen DĂ€nen liegt das Hauptproblem in der Art und Weise, wie Informationen ĂŒbermittelt werden (Eurobarometer 2014). Die Quintessenz, Informationen mĂŒssen verstĂ€ndlich und einfach zugĂ€nglich sein. Denn versteht der BĂŒrger was in seiner Umwelt passiert, gibt ihm das ein GefĂŒhl von Orientierung und Kontrolle und steigert sein Lustempfinden und SelbstwertgefĂŒhl. AnschlieĂend sollte den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern die Option der Beeinflussung eigerĂ€umt werden. In der Wirtschaft scheitern ungefĂ€hr 70 Prozent der Innovationsprozesse, weil das Personal nicht aktiv in die Entscheidungsprozesse eingebunden wurde (Peters 2015, S.128). Das Personal hatte somit weder Informationen noch Möglichkeiten der Beeinflussung. Warum sollte das bei Entscheidungen im politischen Prozess anders sein? Die Zivilgesellschaft erfĂŒllt deshalb eine SchlĂŒsselrolle. Sie trĂ€gt zur AufklĂ€rung der Gesellschaft bei und bietet die Möglichkeit aktiv zu werden und sich einzubringen.
Neben der aktiven Teilnahme und dem grundlegenden VerstĂ€ndnis ist das Vertrauen und die Bindung ein weiterer EiswĂŒrfel im Cocktail der EuropĂ€ischen Union. In einer Rede zur Bedeutung von BĂŒrgerbeteiligung im politischen Prozess der GeneralsekretĂ€rin, Bundesministerium fĂŒr Inneres, Cornelia Rogall-Grothe stellt sie die Relevanz der Einbeziehung von bĂŒrgerlichen Argumenten heraus (Rogall-Grothe 2011). Ihr zufolge ist es wichtig die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger zu informieren und anzuhören und darĂŒber hinaus, die Argumente in den politischen Entscheidungsprozess zu integrieren (Ebd.). Auch hier kann die Zivilgesellschaft, gestĂ€rkt durch den Artikel 11 EUV, einen Beitrag leisten. Das zeigen verschiedene Netzwerke, die sich fĂŒr mehr bĂŒrgerliches Engagement einsetzen. Im Bericht des Fachworkshops des Bundesnetzwerks BĂŒrgerschaftliches Engagement wird in einer Tabelle aufgezeigt, wie man am besten seine Interessen ĂŒber verschiedene Mechanismen in den politischen Entscheidungszyklus einbringt (BBE). So existiert eine wahre Vielfalt an Beteiligungsmöglichkeiten, von transparenter und wechselseitiger Information, ĂŒber Dialoge und Beratungen, bis hin zu Partnerschaften. Jede, der genannten Beteiligungsmöglichkeiten, leistet einen Beitrag zur Befriedigung der psychologischen GrundbedĂŒrfnisse.
SpĂ€testens jetzt ist klar, die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger möchten sich beteiligen. Es reicht ihnen nicht ein Sandkorn im Sandkasten der Massenparteien und Gewerkschaften zu sein. Die Beteiligungsformen verĂ€ndern sich und eine Studie der Bertelsmann Stiftung unterstreicht, dass der Gang zur Urne fĂŒr zweidrittel der deutschen BĂŒrgerinnen und BĂŒrger nicht mehr ausreichend ist (Vehrkamp 2014). Sie möchten mitentscheiden und gestalten. Das ist in der Psyche der Menschen verankert.
Ich habe anfangs die These aufgestellt, dass die Zivilgesellschaft einen Beitrag zur Befriedigung der psychologischen GrundbedĂŒrfnisse leistet. Im Anschluss an meine Untersuchungen, setze ich einen drauf und behaupte, dass die Zivilgesellschaft aus den psychologischen GrundbedĂŒrfnissen resultiert. Die Psyche eines Menschen ist auf eine starke Zivilgesellschaft und partizipatorische Elemente ausgelegt. Wir wollen uns binden, kooperieren und unsere Umwelt autonom beeinflussen. Eine intakte Zivilgesellschaft bietet jedem Individuum diese Chance. Ein jeder von uns hat die Chance ĂŒber Vereine, VerbĂ€nde, Nichtregierungsorganisationen und andere Formen seine Gedanken in den Cocktail einzubringen. Wir haben die Möglichkeit das Glas der Politik zu formen, den Cocktail neu zu mixen und das SahnehĂ€ubchen oben drauf zu setzen.
Trotz allem dĂŒrfen wir nicht vergessen, welche Verantwortung mit der Chance einhergeht. Wie gezeigt, die Zivilgesellschaft ist Ausdruck der psychologischen GrundbedĂŒrfnisse. Es muss dabei bleiben, dass die Zivilgesellschaft sich der Befriedigung der GrundbedĂŒrfnisse, der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger verschreibt und nicht zu einem elitĂ€ren Machtinstrument verkommt. DarĂŒber hinaus sollte es ihr Anspruch sein, sich besonders den Bevölkerungsteilen zu widmen, die sozialbenachteiligt sind und resigniert haben, denn schlussendlich sitzen wir alle in der gleichen Kneipe.
Quellenverzeichnis
Frey, Dieter/Schmalzried, Lisa (2013): Philosophie der FĂŒhrung. Gute FĂŒhrung lernen von Kant, Aristoteles, Popper & Co.. Heidelberg: Springer Verlag.
Keane, John und Wolfgang Merkel (2015): Zivilgesellschaft, in: Raj Kollmorgen, Wolfgang Merkel, Hans-JĂŒrgen Wagener (Hrsg.): Handbuch Transformationsforschung. Wiesbaden: Springer VS: 443-454.
Peters, Theo/Ghadiri, Argang (2011): Neuroleadership. Grundlagen, Konzepte, Beispiele. Erkenntnisse der Neurowissenschaften fĂŒr die MitarbeiterfĂŒhrung. Wiesbaden: Gabler Verlag.
Vehrkamp, Robert (2014): Einwurf. Zukunft der Demokratie. Bertelsmann Stiftung.
Internetquellen
Arte (2015): 100 Tage Jean-Claude Juncker. Unter: http://www.arte.tv/guide/de/056741-000/100-tage-jean-claude-juncker (zuletzt abgerufen: 25.02.2015).
Bundesnetzwerk BĂŒrgerschaftliches Engagement (2012): Partizipative Demokratie in Europa. Chancen fĂŒr BĂŒrgerbeteiligung nach dem Lissabon-Vertrag. Unter: http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/PDF/publikationen/Partizipative_Demokratie_in_Europa.pdf (zuletzt abgerufen: 25.02.2015).
Depressionsatlas (2015): Unter http://www.tk.de/tk/themen/050-publikationen/depressionsatlas-2015/696240 (zuletzt abgerufen: 26.02.2015).
Eurobarometer 82: Die öffentliche Meinung in der EuropÀischen Union. Unter: http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/eb/eb82/eb82_first_de.pdf (zuletzt abgerufen: 25.02.2015).
Europa hat gewĂ€hlt (2014). Landeszentrale fĂŒr politische Bildung. Baden-WĂŒrttemberg. Unter: http://www.europawahl-bw.de (zuletzt abgerufen: 25.02.2015).
Rogall-Grothe, Cornelia (2011): Die Bedeutung von BĂŒrgerbeteiligung im politischen Prozess. Unter: http://www.protokoll-inland.de/SharedDocs/Reden/DE/2011/05/strg_mohnpreis.html (zuletzt abgerufen: 25.02.2015).